Meine Wikinger

Samstag, 29. Dezember 2012

Bunt gemischte Modellbahn-Platte

Im Laufe der Zeit hat sich bei mir einiges an altem Zubehör von verschiedenen Herstellern angesammelt. Dieses wurde auf Dioramen eingesetzt, aber stand die meiste Zeit rum und damit auch im Weg, da sich Häuser u.ä. nicht so gut verstauen lassen, wie Modellautos.
Bisher fehlte der Platz um die Häuser bestimmungsgemäß aufzubewahren. Das hat sich inzwischen geändert, wie bereits angekündigt, habe ich meine alte Kinderzimmertür zu mir geholt, da sie bei einer Renovierung ausgetauscht wurde. Diese bildet nun zusammen mit zwei Holzböcken die Grundfläche um das angesammelte Zubehör auch zu verwenden.
Blick über die Platte, leider fehlt noch ein Hintergrund
Auf der Grundplatte wurde eine einfache Grasmatte ausgerollt und ein paar Gleise aufgebaut, wobei aufgrund des begrenzten verfügbaren Materials einige Kompromisse eingegangen werden mussten. Es handelt sich um Pappgleise von PIKO aus der DDR, die Weichen und Prellböcke haben Kunststoffgleise. Der Gleisplan wurde abgesehen vom vorhandenen Material noch durch den Wunsch, möglichst viel der vorhanden Modelle einsetzen zu können, beeinflusst. So ergibt sich ein Oval mit Gerade für den Bahnhof, einer Querverbindung für den Bahnübergang und ein paar Abstellgleisen für den Güterbahnhof.

Mit verbaut wurde das Diorama "Kunst im öffentlichen Raum". In diesem Bereich der Anlage befindet sich der Bahnhof (unten außerhalb des Bildes), die Hauptstraße mit Tankstelle (Hoffmann, Österreich), sowie der Beginn der Innenstadt, angedeutet durch das erwähnte Diorama. Links außerhalb der Aufnahme befindet sich noch ein Tunnel (DDR-Produktion) sowie ein paar Vorstadtgebäude.
Soweit nicht anders erwähnt sind alle Autos von eko (Spanien), der blau-gelbe MB O302H im Vordergrund ist von JoyToy (Griechenland), links oben sieht man einen Ford 12M 'Weltkugel' von Märklin sowie ein Glas-Coupe von Siku.

Unten sieht man nun den Bahnhof "Schauinsland" von Faller, in der Mitte den Bahnübergang von HR-Modelle (DDR). Rechts von der Bahn-Querverbindung befindet sich ein Wohngebiet mit einer Reihe von Einfamilienhäusern, rechts oben im Hintergrund beginnt der Güterbahnhof. Näheres zu den Modellen folgt bei den Nahaufnahmen.

Das Wohngebiet passt sich dem Bogen der Gleise an und wird aktuell um zwei Neubauten erweitert. Durch eine Baumreihe (alle Laubbäume von Vau-Pe) sind die Häuser vom Güterschuppen getrennt, ganz in der Ecke sieht man noch das Gebäude eines kleinen Haltepunktes. Beide Gebäude sind von HWN (Heinrich Wimmer, Nürnberg), die Wände sind aus Blech, Dach und die bei beiden Gebäuden identische Bodenplatte (fehlt am Stationsgebäude) sind aus Kunststoff. Die Bauweise ist denkbar einfach, vertrieben wurden sie als günstiges Modellbahn-Zubehör durch Quelle. Bei den Güterwagen auf den Gleisen sowie der Dampflok handelt es sich um Modelle aus der Märklin Startpackung aus meiner Kindheit, sowie weiteren deutlich älteren Märklin-Wagen.

Nun zu ein paar "älteren" Aufnahmen:
Ford 12M 'Weltkugel' von Märklin vor einem Mehrfamilienhaus. Diese Modelle, von denen es drei auf der Platte gibt, sind wie die Wiking-Drahtachser konstruiert und wurden von Märklin zusammen mit anderen Modellen als Zubehör angeboten, sowie als Ladegut verwendet. Die häufigsten Modelle sind dieser Ford 12M, sowie ein MB L3500 Pritschen-LKW. Diese beiden wurden nach der Einstellung des Auto-Programms noch weiter als Ladegut verwendet.

In der linken vorderen Anlagenecke stehen diese Häuser zwischen Bäumen von Wiking (mit Selbstbau-Holzsockel) und einer Tanne von Faller (links). Im Vordergrund der Kiosk von Hoffmann, im Hintergrund der obligatorische Tunnel, der, egal wie sinnlos und kurz, einfach auf jede Modellbahn gehört ;-)

In der linken oberen Ecke ist ein kleines eingemeindetes Dorf angedeutet. Vermutlich stammen die mittleren vier Gebäude von Faller, es gibt aber leider kein Herstellerzeichen. Auf einen Bahnübergang wurde in dieser Ecke verzichtet, alles was fehlt bleibt der Fantasie überlassen, dazu gehört auch der genaue Straßenverlauf.
Da das Siku-Modell des Glas-Coupe ein recht kleines Vorbild darstellt und der Rover von eko daneben zu groß geraten ist, fällt der zu große Siku-Maßstab hier nicht weiter auf. Maßstäblichkeit war auf den Anlagen, für die die hier verwendeten Modelle gedacht waren, sicherlich nicht das Wichtigste.

Nun ein Blick auf die Hauptstraße am Bahnhof. Vor diesem steht neben einem MB O319 von eko dessen Nachfolger, ein sogenannter 'Düsseldorfer Transporter' von Bertren (Spanien). Im Hintergrund die bereits gezeigten Bereiche, die Straße ist nur durch die Autos angedeutet, auf das Verlegen derselben wurde verzichtet.

Neben der Gleis-Querverbindung steht das Lokal von Hoffmann, das hier bereits verwendet wurde. Neben einem Ford Thunderbird sowie einem Ford Comet (beides eko) steht dort ein MB 200/8 von Kleinbahn aus Österreich. Des Weiteren findet sich hier der Kellner von Merten, sowie ein Wiking-Fahrer. Die Kunststoff-Tanne links sind von Faller, die 'Bürsten'-Tannen rechts sind, wie auch die Laubbäume, von Vau-Pe.

Direkt neben dem Lokal befindet sich der Bahnübergang von HR-Modelle, der Höhenunterschied wurde durch untergelegte Gleise etwas ausgeglichen. Auffällig ist hier, dass die beiden Schranken zur selben Seite hin öffnen. Vermutlich hat das technische Gründe, denn auf der linken Seite befinden sich Anschlüsse, um die Schranken per Knopfdruck zu bedienen.
In der Schlange stehen, neben einigen eko-Modellen, links wieder einer der Märklin-Drahtachser, sowie direkt an der Schranke ein zweifarbiger Skoda Octavia Kombi von ESPEWE (DDR).

Hier nun ein Blick auf den Güterbahnhof. Im Vordergrund der bereits erwähnte MB L3500 von Märklin, beladen mit Kisten von Siku. Dem Güterschuppen von HWN fehlt leider ein Kran aus Blech, der auf den runden Sockel rechts oben gehören würde. Auf den Gleisen am Schuppen stehen zwei gedeckte Güterwagen, wahrscheinlich von Märklin, dahinter befinden sich Märklin-Güterwagen aus meiner Kindheit, die damals mit Stückgut sowie mit einer Kohleladung versehen wurden, beides natürlich selber gebastelt.

Nun folgende noch ein paar Detailaufnahmen in Farbe:
Hier sieht man wie farbenfroh das Zubehör teilweise ist, selbst das Wohnhaus im Hintergrund hat recht intensive Farben. Die Blechwände des Schuppens sind nur bedruckt, nicht geprägt. Beim zugehörigen Bahnhof bestehen die Wände sogar aus zwei identischen Blechteilen, sodass die gegenüberliegenden Seiten jeweils identisch sind.

Während eko einige ungewöhnlich Modelle, besonders nach spanischen und französischen Vorbildern, im Programm hatte, gibt es auch Modelle, die eine auffallende Ähnlichkeit zu Modellen aus dem Wiking-Programm haben. Eines davon ist der Reiseanhänger, das Ei. Hier ist er zwischen blühenden Bäumen auf einem Grundstück abgestellt und wartet auf den nächsten Urlaub.

Auch dieses Haus ist dem aufmerksamen Lesern vielleicht schon von einem Diorama bekannt. Die dort verwendeten Zubehörteile wurden hier übernommen, so dass sich auch hier ein paar Wiking-Teile finden. Nun ist nicht mehr so klar, wem die Tochter oben auf dem Balkon eigentlich winkt, im Zweifel gilt dies einfach dem Betrachter, der dort vor der Platte steht.

Hier nochmal der Bahnübergang, diesmal in Farbe. Im Vordergrund der MB 200/8 von Kleinbahn, nun ist auch der Kontrast zwischen dem grauen Ford 12M und den farbenfrohen anderen Modellen deutlich. Hier sieht man recht deutlich, dass der Bahnübergang dafür gedacht ist, einen Bahndamm auszugleichen. Von der Breite her ist er wohl auch eher für eine Nebenstraße gedacht, sie reicht gerade so für zwei PKW.

Bahnhof 'Schauinsland' mit Güterschuppen
Am Güterschuppen des Bahnhofs steht ein interessantes Treckergespann. Es handelt sich um einen Massey-Harris Traktor aus der Matchbox-Reihe mit eine Anhänger von JGES aus der DDR. Der Traktor ist aus Metall, der Anhänger aus Bakelit, die Ladung von Siku wiederum aus Kunststoff. Auffallend am Anhänger ist die Materialstärke, vermutlich ist das mit diesem Material damals nicht anders möglich gewesen.
Der Zug besteht aus einer Dampflok und zwei Personenwagen von PIKO, sowie einem Gepäckwagen von Märklin, weitere Abbildungen des Zuges gibt es hier.

Diese Anlage wurde innerhalb eines Abends nur zum Spaß aufgebaut, sie ist nicht funktionstüchtig und auf die weitere Ausgestaltung von Details wurde verzichtet. Das verwendete Material ist nicht alles aus der gleichen Zeit, manches ist älter und der Güterzug erheblich zu neu, aber insgesamt passt es.
Die "Landschaftsgestaltung" entspricht der der typischen "Weihnachtsanlage", für wenige Tage schnell aufgebaut um damit zu spielen. Auch bei mir war nicht der Anspruch realistisch zu sein, es sollte nur das vorhandene Material entsprechend seiner Bestimmung genutzt werden. Dass ich dabei fast ohne Wiking-Modelle ausgekommen bin, hat mich selber etwas überrascht.

Verwendet wurde Material folgender Hersteller:
Gebäude: Faller, Wiad, R+S Modelle, Hoffmann, HWN, HR-Modelle, Vau-Pe
Fahrzeuge: eko, JoyToy, Siku, Märklin, Lesney, ESPEWE, JGES, Kleinbahn, Bertren
Rollmaterial, Gleise: PIKO, Märklin
Bäume: Faller, Vau-Pe, Wiking
Weiteres Zubehör: Faller, Wiking, Siku, Merten, unbekannter DDR-Hersteller

Die Modelle sind aus folgenden Ländern:
BRD, DDR, Spanien, Griechenland, Österreich, England

Freitag, 28. Dezember 2012

Diorama: Erholung im Garten

Auch dieses Diorama war eines von fünf Dioramen, die ich beim Wiking-Treffen 2012 in Ratingen dabei hatte. Die Grundfläche ist etwa DIN A4, verwendet wurde jeweils altes Zubehör verschiedener Hersteller.

Die Geschichte zum Diorama:
An einem schönen Sommer-Wochenende genießen Herr und Frau Schmidt ihren Garten. Hinter der Garage, in der der kleine Lloyd steht, liegt noch das Holz des kürzlich gefällten Baumes. Mitten im Garten hat sich Frau Schmidt ein befestigtes Beet eingerichtet, nun kann auch der kleine Terrier den Pflanzen nicht mehr gefährlich werden. Nur etwas stört die Idylle, es ist die Tochter, die vom Balkon winkt. Gleich werden also alle drei Plätze unterm Sonnenschirm belegt sein.

Überblick über das Diorama
Bei diesem Diorama habe ich mal versucht, den befestigten Weg darzustellen, indem im grünen Rasen-Flies entsprechende Aussparungen gelassen wurde, also der umgekehrte Weg zum hier verwendeten Verfahren. Ich finde diese Variante optisch besser, sie ist allerdings komplizierter beim Bau.

Blick aus dem Garten auf das Haus
Im Garten führt ein Rundweg vom Haus um eine Tanne herum zu einer Sitzgruppe und an einem großen Frühbeet vorbei. Links wurde kürzlich ein Baum gefällt, das Holz (Faller Tannen-Bausatz) liegt noch gestapelt hinter der Garage. Auf dem Balkon die bereits erwähnte Tochter.

Noch mal ein näherer Blick auf das Haus. Zwischen Garage und Haus ist ein überdachter Bereich, in dem Fahrräder abgestellt sind, davor eine Gießkanne (von Wiking-Tankstelle)

Frühbeet aus Faller-Bausatz 'Gärtnerei'
Mini-Diorama mit Sitzgruppe
Im hinteren Bereich des Gartens befindet sich eine kleine Sitzgruppe mit Sonnenschirm. Er scheint sie gerade etwas zu fragen, vielleicht hat sie sich gerade gesetzt und er fragt, was er nun zu trinken holen soll.

Blick auf die Straßenseite des Hauses
In der Garage steht der kleine Lloyd, ein größeres Auto würde dort auch kaum reinpassen. Wenn man sich schon ein solches Haus leisten kann, sollte doch auch Platz für ein standesgemäßes Auto vorhanden sein. Neben der Garage ein Baum mit Holzfuß, älter als die anderen des Dioramas.

Auf dem Diorama finden sich Teile folgender Hersteller:

Sitzgruppe: Preiser (Möbel von Faller)
- Haus: Wiad
Beet, Baumstämme: Faller
Bäume, Hecken, Auto, Tochter, Hund, Fahrräder, Gießkanne: Wiking

Sonntag, 16. Dezember 2012

Technofix Verkehrsspiel "Traffic Control"



Vor ein paar Wochen bekam ich das Verkehrspiel "Traffic Control" von Technofix. Es ist von 1959 und bietet die Möglichkeit Blech-Autos mit Uhrwerk-Antrieb auf einem Rundkurs fahren zu lassen. Dabei lässt sich über vier Schalter der Verkehr beeinflussen, drei Schalter bedienen die Haltepunkte vor den Kreuzungen, der vierte, gelbe, steuert eine Weiche um auf eine alternative Strecke umzuschalten.
Die Platte ist bedruckt mit diversen amerikanisch wirkenden Motiven, sowie ein paar Verkehrszeichen. An diesem Stellen sind je zwei Löcher vorgesehen, um Schilder mit entsprechendem Sockel einstecken zu können. Leider fehlen mir diese Verkehrsschilder.

Mit dabei sind drei Autos aus bedrucktem und geprägtem Blech. Der zugehörige Schlüssel war nicht dabei, in einem Trödel-Geschäft fanden sich aber zwei passende Schlüssel. Leider lässt sich das dunkelblau-gelbe Auto nicht aufziehen, vermutlich ist die Mechanik innen beschädigt. Die anderen beiden liefen und das, nach gründlicher Ölung, sogar recht gut.

Wie man hier sieht, sind die Autos über die Hinterräder angetrieben, die noch eine extra Riffelung besitzen. Leider lassen sich die Autos nicht zerstörungsfrei öffnen, da die Bodenplatte rundum umgebogen ist und nicht nur durch die hier zu sehenden vier Laschen gehalten wird. So lassen sie sich nicht ordentlich reinigen oder reparieren.

Hier sieht man den mittig herabhängenden Schleifer, der genutzt wird, um das Auto stoppen zu können. Er hängt während der Fahrt herab und stoppt das Auto an den Haltepunkten, indem er sich in den Öffnungen in der Fahrbahn verhakt.

In diesen Öffnungen befindet sich jeweils eine Metallplatte, die über die Schalter an der Vorderseite der Spielfläche angehoben werden kann. Im Normalfall bleibt das Auto hier also stehen und kann wieder freigegeben werden. Leider funktioniert das bei mir nur bei diesem roten Haltepunkt zuverlässig. Vermutlich ist der Schleifer an den Autos nicht leichtgängig genug. Über den gleichen Mechanismus werden die Autos auch in ihren drei Parkbuchten gehalten (s.o.). Über einen kleinen Schalter direkt neben der Parkbucht werden die Autos jeweils auf die Reise geschickt.

Damit die Platte nicht so leer aussieht, habe ich sie hier mal mit ein bisschen altem Zubehör bestückt, das die aufgedruckten Motive nachempfindet. Die Verkehrszeichen sind von Wiking. Die Kunststoff-Gebäude und -Figuren sind Magarine-Figuren aus den 1950ern von Siku und anderen Herstellern.

Der Trecker ist ein Massey-Harris von Moko Lesney, Modell 4b der Matchbox-Reihe. Dahinter ein Blech-Modell der Firma Georg Fischer aus Nürnberg, vermutlich Vorkrieg. Die Blech-Tankstelle dahinter ist vom gleichen Hersteller, jedoch eine Nachkriegsproduktion.

Die Stadthäuser und die Kirchen sind Magarinefiguren, der Hersteller ist nicht bekannt. Das weiße Haus zwischen den beiden grün-schwarzen auf der rechten Seite ist von Siku. Wer mehr über die Geschichte hinter den Siku-Magarinefiguren wissen möchte, dem sei das Buch von Ulrich Biene "Die Siku-Story" empfohlen. Einen Überblick über Margarinefiguren gibt es auch hier.

Hier nochmal die drei Technofix-Autos in ihren Parkbuchten. Im Hintergrund ein Blechauto der Firma Jean Höfler, ohne Antrieb und älter als die Technofix-Modelle. Im Hintergrund die Margarine-Stadt ;-)

Von diesem Verkehrsspiel gab es neben dieser Variante von Technofix noch zwei Nachbauten, eine aus den USA und eine aus Ungarn. Die Form scheint identisch, nur die Bedruckung ist landestypisch abweichend.

Samstag, 15. Dezember 2012

Archiv: Coca-Cola Weihnachtstrucks in der Wiking-Welt

Wie jedes Jahr, sind wieder die Coca-Cola Weihnachtstrucks unterwegs und, wie jedes Jahr, gibt es auch wieder einen zugehörigen Coca-Cola Weihnachtsspot im Fernsehen. In den Jahren 2001-2005 war dieser mit "Wonderful Dream (Holidays are coming)" von Melanie Thornton unterlegt und blieb in den Grundzügen unverändert.
Obwohl Melanie Thornton bereits Ende November 2001 bei einem Flugzeugabsturz bei Zürich ums Leben kam, steigt sie mit "Wonderful Dreams (Holidays Are Coming)" jedes Jahr wieder in die Single-Charts ein.
Als der zugehörige Werbespot 2006 von einer ganz neuen Version abgelöst wurde, diesmal mit "The Best Side of Life" von Sarah Connor, hatte ich die alte Version mit Wiking-Modellen nachempfunden. Wie gewünscht gibt es auch dies nun wieder hier zu sehen.
Das Vorbild findet sich hier: Coca-Cola Weihnachtstrucks

Sonntag, 9. Dezember 2012

Diorama: Ausflugslokal


Auch dieses Diorama war eines von fünf Dioramen, die ich beim Wiking-Treffen 2012 in Ratingen dabei hatte. Die Grundfläche ist etwa DIN A4, verwendet wurde jeweils altes Zubehör verschiedener Hersteller.

Die Geschichte zum Diorama:
Noch ist wenig los in diesem Ausflugslokal, der Biergarten ist leer. Nur ein einzelner Gast bekommt auf der Veranda sein Feierabend-Bier serviert, sein Käfer steht vor der Tür. Gerade kommen neue Gäste rein, eine Familie ist mit ihrem Ford gekommen und steuert auf den Biergarten zu. Eine kleine Hecke schirmt ihn zur stark befahrenen Straße hin ab.

Überblick über das Diorama
Rechts die Straße mit Parkplatz, vorne der von Bäumen umringte Biergarten
Die Sitzgruppe auf der Veranda ist festgeklebt, ob das original ist, weiß ich nicht.
Blick auf die recht blau-lastige Straße
Freie Sitzplatzwahl im Biergarten
Blick durch die Veranda-Bepflanzung, auf den offenbar recht durstigen Gast (3 Bier!)

Auf dem Diorama finden sich Teile folgender Hersteller:
- Haus, Zäune: Hoffmann
- Kellner: Merten
- Möbel: Faller
- Bäume, Hecken, Gäste, Autos: Wiking

Freitag, 7. Dezember 2012

Diorama: Kunst im öffentlichen Raum


Auch dieses Diorama war eines von fünf Dioramen, die ich beim Wiking-Treffen 2012 in Ratingen dabei hatte. Die Grundfläche ist etwa DIN A4, verwendet wurde jeweils altes Zubehör verschiedener Hersteller.

Die Geschichte zum Diorama:
Um die Fußgängerzone vor dem großen neuen Einkaufs- und Hotelgebäude zu „verschönern“, hat die Stadt ein Standbild in Auftrag gegeben. Die Skulptur „Gesprächsrunde“ besteht aus einer Gruppe überlebensgroßer farbiger Figuren, die auf roten Kisten im Kreis sitzen. Im Vordergrund zeigt ein Fremdenführer einer Gruppe Touristen diese neue Attraktion. Auf der Dachterrasse des Hotels findet ein kleiner Empfang statt, vorher genießen die Besucher noch die beeindruckende Aussicht auf die Stadt.
Überblick über das Diorama
Im Hintergrund das Hotel/Kaufhaus, im Vordergrund das Standbild in der Fußgängerzone.
Ein Fremdenführer zeigt Touristen die "Gesprächsrunde". (Insassen eines 1:40 VW Bus)
Nebenan schaut sich ein Mann das Theaterprogramm an. Wie man sieht nehmen es manche hier mit dem Begriff "Fußgängerzone" nicht so genau, auch Fahrräder sind unterwegs. Weder die grünen, noch die roten Bänke unter dem anderen Baum werden zur Zeit genutzt. Wie bei der Skulptur, hat die Stadt auch bei den Bänken darauf geachtet, etwas Farbe in die ansonsten graue Innenstadt zu bringen.
Den Sockel des Hotel/Kaufhauses bilden zwei rundum verglaste Schaufenster.
Bei der Konstruktion der Treppe wurde nicht nur ein zweiter Aufgang gegenüber vergessen, auch der vorhandene scheint entscheidende bauliche Mängel aufzuweisen. Architekten sprechen von einer revolutionären schwebenden Treppengestaltung, die normalen Bürger und Nutzer dieser Treppe dürften das wohl anders sehen ;-)
Auf dem Dach sind gerade zwei weitere Gäste des Empfangs erschienen. Geht man von der Anzahl der Stühle aus, werden noch zwei weitere erwartet. Die Wartezeit bietet Gelegenheit die Aussicht zu genießen.
Auf dem Diorama finden sich Teile folgender Hersteller:
- Gebäude, Möbel: Faller
- Bäume: Vau-Pe
- Rote Kisten: Siku
- Figuren, Skulptur: Wiking

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Diorama: Vorweihnachtszeit

Auch dieses Diorama war eines von fünf Dioramen, die ich beim Wiking-Treffen 2012 in Ratingen dabei hatte. Die Grundfläche ist etwa DIN A4, verwendet wurde jeweils altes Zubehör verschiedener Hersteller.

Die Geschichte zum Diorama:
In der idyllischen Landhaussiedlung laufen die letzten Weihnachtsvorbereitungen. Auf der einen Seite wird der Familie der diesjährige Weihnachtsbaum präsentiert. Wie üblich gibt es Diskussionen, dem Vater bleibt nichts anderes übrig, als seinen Fang als „Baum mit Charakter“ zu verteidigen. Auf der anderen Seite ist soeben der Onkel zu Besuch gekommen und hat seine Koffer aus dem Auto geladen. Die Kinder hoffen natürlich, dass diese hauptsächlich Geschenke enthalten. Der Weihnachtsbaum steht hier schon im Wohnzimmer bereit.
Überblick über das Diorama
Der diesjährige Weihnachtsbaum wird der Familie präsentiert. Im Hintergrund der Opel mit Anhänger, mit dem der Baum geholt wurde.
Gerade hat der Besuch seine Koffer ausgeladen und wird vom Vater und den Kindern empfangen. Die Mutter ist nicht raus gekommen, vermutlich steht sie in der Küche und bereitet das Abendessen vor ;-)
Blick in das Wohnzimmer, hier steht der Weihnachtsbaum bereits.
Blick in die Wohnstraße, der weitere Verlauf wird vom Nebel verschluckt ;-)

Auf dem Diorama finden sich Teile folgender Hersteller:
-          Bäume: Faller (zwei Generationen)
-          Alles andere: Wiking

Montag, 3. Dezember 2012

Diorama: Wandertag im Wildpark


Dieses Diorama war eines von fünf Dioramen, die ich beim Wiking-Treffen 2012 in Ratingen dabei hatte. Die Grundfläche ist etwa DIN A4, verwendet wurde jeweils altes Zubehör verschiedener Hersteller.

Die Geschichte zum Diorama:
Eine Kindergruppe besucht mit ihren beiden Betreuern einen Wildpark. Neben einer Hütte haben sie sich an einer Sitzgruppe versammelt. Während die Mädchen aufmerksam zuhören und sich melden um zu antworten, haben die Jungen keine Lust mehr und rennen in Richtung eines Futterplatzes. Noch stehen die Betreuer nur rum und lassen die Jungen laufen, aber das könnte sich bald ändern, denn im Park leben gefährliche Tiere!

Überblick über das Diorama.
Nahe einer Futterstelle für die Wildtiere ist neben einem Geräteschuppen eine Sitzgruppe aufgebaut, damit Besuchergruppen dort rasten können.
Während die Mädchen sich alle melden um auf eine Frage der Betreuerin zu antworten, dauert das den Jungs zu lange, sie rennen los in den Wald. Der Betreuer links kann nur hinterher schauen. Im Hintergrund der Geräteschuppen.
Ein Mitarbeiter des Wildparks mit seiner Schubkarre. Was er dort gerade tut ist unklar. Vielleicht überlegt er sich auf der Bank auszuruhen, vielleicht möchte er den Busch zurückschneiden, vielleicht beobachtet er auch die Kindergruppe.
Im Schutz der Bäume ruht sich diese Kuh aus, bis die lärmende Kindergruppe wieder weg ist.
Auf der anderen Seite der kleinen Lichtung auf der die Futterkrippe steht lauern diese beiden Löwen auf Beute...
Auf dem Diorama finden sich Teile folgender Hersteller:
-          Schuppen, Hocker: Faller
-          Bank mit Schubkarre, Futterkrippe: Preiser
-          Bäume: unbekannter DDR-Hersteller
-          Figuren, Tiere: Wiking